Kritik Liederabend Ian Bostridge mit Schumann und Mehldau

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Sapperlott! Das ist ein Überflieger unter den Liederabenden. Dabei fügt ein Engländer – der Tenor Ian Bostridge in Hochform – im Berliner Kammermusiksaal zusammen, was kaum zusammengehört, Robert Schumann und Brad Mehldau. Weiterlesen

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Staatskapelle Barenboim, Argerich: Prokofjew, Schubert, Widmann

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Graue Mähne (einer Königin der Tastenlöwen absolut würdig), cooler Buchstaben-Rock, Charme ohne Ende – da ist sie, Martha Argerich, die zuletzt mit frühen Beethovenkonzerten in Berlin zu hören war, so dass man dachte, sie traue sich nicht mehr an die ganz schwierigen Sachen. Nun spielt sie in der Staatsoper Unter den Linden Prokofjews 3. Klavierkonzert. Weiterlesen

DSO Ticciati: Brahms-Perspektiven

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Die Brahms-Perspektiven des DSO befinden sich auf der Zielgeraden. Brahms‘ Dritte und Vierte stehen an, begleitende Beiträge kommen freitags von Wegbegleiter Wagner und Debussy, am heutigen Samstag von Reimann und Vorgänger Bach. Dass Brahms‘ Schaffen sich in Gesang gründet und sich an ihm entzündet, zeigt Ticciati, indem an beiden Tagen Singstimmen zum Einsatz kommen, Dorothea Röschmann bei Wagner, Sarah Aristidou heute.

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Kritik Staatsoper Berlin: Zauberflöte (neu) von Yuval Sharon

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Alles Zauberflöte oder was? Der Israeli Yuval Sharon beschert der Staatsoper Berlin die zweite Zauberflöte im laufenden Spielplan. Neben der Zauberflöte (Schinkel) gibt’s jetzt eine Zauberflöte (neu).

Und nun? Sharon zieht die Zauberflöte auf links, wäscht sie im Kinderkochprogramm. Und prompt geht sie ein – auf Marionettentheater-Größe.

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DSO Ticciati, Igor Levit: Brahms 1., Schumann Klavierkonzert

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Ein recht guter Beginn des Brahms-Festivals des DSO.

Das Klavierkonzert von Robert Schumann im Rahmen eines Brahmszyklus zu spielen ist zwar nicht originell, aber Programmzusammenstellungen wird zu viel Wert beigemessen. Der russisch-deutsche Pianist Igor Levit spielt. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und der Solist passen unerwartet gut, ja ideal zueinander. Ticciati trimmt das DSO auf leichtes, präzises und leises Spiel, und in die sich so auftuenden Lücken fädelt sich Levit Takt für Takt hyperintelligent ein. Levits Klavierton ist nicht allzu groß, aber schmal und schlank, aufregend pointiert und schattierungsfähig.

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Deutsche Oper: La Rondine

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Wie klingen halbvergessene Opern? Im Falle von La Rondine, dem Problemkind aus Puccinis umfangreicher Opernfamilie, kann man nur sagen: sehr gut, oder, um mit Victor de Sabata zu sprechen, „elegant und erlesen“. Weiterlesen

Berliner Philharmoniker: Janowski Bruckner 6.

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Bruckner zählt derzeit zu den bevorzugten Symphonikern auf den Programmzetteln der Berliner Philharmoniker. Unter Marek Janowski nun steht aber nicht ein Publikumsliebling wie Bruckners 7. auf dem Programm, sondern die sperrige Sinfonie Nr. 6. Dazu erklingt Bruckners Messe e-Moll. Dieses Programm wurde nicht für Freunde leichten Ohrenfutters erdacht. Weiterlesen

Staatsoper Elektra: Merbeth, Miknevičiūtė, Meier, Pape, Barenboim

Elektra von Richard Strauss in der Lesart von Patrice Chéreau ist die vielleicht schlüssigste Inszenierung, die an der Staatsoper läuft. Ein Hof, eine seitliche Mauer, worin ein Tor sich befindet, eine über eine Treppe zu erreichende Stufe, dahinter eine raumhohe, apsisartige Eintiefung. Weiterlesen

Deutsche Oper: Premiere La Sonnambula

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La Sonnambula hat Premiere an der Deutschen Oper Berlin.

Diese Oper führt ins Herz des Belcanto. Amina liebt den reichen Bauer Elvino, wird im Bett des Grafen Rodolfo entdeckt, Elvino verstößt sie, Amina ist am Boden Weiterlesen