Sie planen einen heißen Sommer? Dann ist das Musikfest Berlin genau das Richtige, um im September wieder kühlst runterzuchillen – und das auch noch auf gewohnt elitärem Musikfest-Niveau. Programm und Kartenverkauf des Musikfestes sind seit heute online. Die Programmschwerpunkte: viel Janacek, Bartok und Lutoslawski, dazu ein bissl Britten und Schostakowitsch. Klingt gut? Klingt gut.

Das RSO des Bayerischen Rundfunks kommt nach Berlin, und das sogar mit Boss Mariss Jansons. Berliner Musikfreunde vermuteten schon eine hartnäckige Berlin-Phobie der bayrischen RSOler. Auf dem Programm steht u.a. Lutoslawskis Konzert für Orchester. Des weiteren kommt das Pittsburgh Symphony Orchestra mit Anne-Sophie Mutter, die Lutoslawskis Dialog für Violine und Orchester spielt (Dirigent: Manfred Honeck). Dann das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter Daniele Gatti, Yefim Bronfman spielt Bartóks Klavierkonzert Nr. 3. Die Hausherren, die Berliner Philharmoniker, spielen unter der Leitung von Alan Gilbert Janacek, Bartók und Lutoslawski sowie unter Simon Rattle Lutoslawski, Janacek und Mahler. Das RSB ist unter Marek Janowski u.a. mit Hartmanns Concerto Funèbre zu hören. Isabelle Faust spielt den Solopart. Daniel Barenboim leitet die Staatskapelle in einem Konzert mit Lutoslawski, Verdi, Chopin. Sie dürfen raten, wer das Chopinklavierkonzert Nr.2 spielt.  Falsch, nicht Barenboim. Sondern Martha Argerich. Esa-Pekka Salonen reist mit Londons prestigeträchtigem Philharmonia Orchestra London an. Das Motto lautet allerdings: No Brits, please. Das Programm bringt neben Lutoslawski Ravel und Debussy. Das Chamber Orchestra of Europe mischt u.a. mit Ligeti und Mozart mit. Pierre-Laurent Aimard spielt. Das DSO unter Tugan Sokhiev ist u.a. mit Martinus Rhapsodie präsent.

Also viel mitteleuropäisches Musikgut. To doprawdy niesłychane? Tak. Die Konzerte finden zwischen dem 30. August und dem 18. September statt. Hauptspielstätte sind Philharmonie und Kammermusiksaal.

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