Kritik Premiere Komische Oper: The Bassarids

Feines Opernfutter liegt da derzeit für neugierige Berliner bereit, sofern sie abseits ausgetretener Opernpfade das Besondere suchen. Die Deutsche Oper bringt im November Czernowins Heart Chamber und Brittens Death in Venice, die Staatsoper zeigt Janáčeks Katja Kabanowa und Nicolais Lustige Weiber, dann folgen unter den Linden zwei Purcell-Opern und ein kaum gehörter Scarlatti. Weiterlesen

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Kritik Staatsoper Berlin: Die lustigen Weiber von Windsor

Her mit der deutschen Spieloper, bitte!

Nach Cherubinis Medea letztes Jahr schickt die Staatsoper Unter den Linden einen weiteren Repertoire-Exoten ins Rennen um die so dringend benötigte Publikumsgunst. Überraschung! Heuer ist es die Falstaff-Oper des Komponisten Otto Nicolai, Uraufführung war 1849. Ihr Name lautet: Die lustigen Weiber von WindsorWeiterlesen

Staatsoper Berlin: Ring des Nibelungen

Das ging schnell. Schon ist es da, das erste Ring-Wochenende Unter den Linden. Die Staatsoper glüht in friderizianischem Schweinchenrosa in der Abendsonne und der lustig gekleidete Teil der Besucher spricht Englisch. Weiterlesen

Kritik Deutsche Oper Berlin: Anna Netrebko in Adriana Lecouvreur

Von den hierzulande unbekannteren italienischen Opern ist Adriana Lecouvreur eine der bekanntesten, und das zurecht. Üppige Gesangslinien, ein nicht enden wollender Arien-Reigen, die Farbpalette des Orchesters und nicht zuletzt die fesselnde Titelfigur – die 1902 uraufgeführte Adriana ist allerfeinste italienische Opernware. Weiterlesen

Musikfest mit Jurowski & RSB: Frau ohne Schatten

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Albrecht Selge fragt zurecht, ob die Oper Die Frau ohne Schatten nötig sei im Rahmen eines Musikfests, das sich 2019 mit Berlioz, Neuwirth. Eötvös, Varèse und Andriessen schmückt. Doch der schwierigen, von der Bürde eines überreichen Librettos belasteten Oper tut die Protektion durch ein renommiertes Festival immer noch gut. Das mächtige, prächtige Werk steht weiterhin unter Kitsch- und Unerheblichkeitsverdacht. Fast schon als Musikfest-typisch erweist sich die hohe Dichte an Liebhabern und Kennern im Publikum. Weiterlesen